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Wer hat unsere Flaschenpost gefunden ?
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Auf unser diesjährigen Sommertour haben wir, etwa auf Höhe von Eckernförde, die Ostsee mit einer Flaschenpost beglückt, und so langsam frage ich mich, ob jemand sie gefunden hat ? Liebe Segler, liebe Strandspaziergänger: Sollten sie eine Claudius PET-Flasche, mit literarisch nicht besonders anspruchsvollem Inhalt finden oder gefunden haben, dann werfen sie diese nicht einfach wieder rein, sondern schreiben sie uns doch bitte. Wenn möglich, geben sie die Flasche für uns an einem Kiosk ihres Vertrauens ab und senden uns den Pfand zurück.
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Wer kann das Entziffern ?
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Am Heck des Schiffes ist an Deck etwas eingeritzt, möglicherweise könnte dies ein Hinweis auf die Vergangenheit der Ronja sein. Handelt es sich hierbei etwa um die Segelnummer oder Initialen des Besitzers? Es wäre denkbar, dass jemand seine Initialen oder die Segelnummer in das Boot geritzt hat, bevor er es im Schilf auf Grund setzte, damit man das Boot nach dem Krieg noch zuordnen kann. Die Einkerbungen wurden bereits einige male übergeschliffen, so dass wir hier nur noch die tiefsten Schnitte vor uns haben. Aber was war dort eingeritzt, handelt es sich um die Segelnummer? 10 P, B oder R ? Ideen oder Anregungen nehmen wir gerne entgegen.
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Planetenpfad
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Wussten Sie schon, dass die Erde eine Durchmesser von 12756 km hat ?
Jeder der schon einmal zu Fuß vom Wedeler Yachthafen zum Bahnhof gegangen ist, dem sind sicherlich neben den Schafen auch die Planetentafeln aufgefallen (mal abgesehen von der eigenen körperlichen Erschöpfung). Hier noch einmal für alle, die bisher immer mit dem Auto gefahren sind: Entlang der Deichstraße zum Hafen stehen von der Sonne beginnend in entsprechenden Abständen, Informationstafeln zu den jeweiligen Planeten unseres Sonnensystems. Ich finde dies eine gelungene Abwechslung auf dem Weg zur S-Bahn, denn es bietet eine echte alternative zum Schafe "anmääähen" oder Gullideckel zählen... Aber nun das Problem: Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, dass Astronomen im Kuipergürtel ca. 14,5 Milliarden Kilometer entfernt, einen weiteren 10. Planeten unseres Sonnensystems entdeckt haben. Er ist größer als Pluto und trägt den vorläufigen Namen "2003 UB313". Es sollte sich doch auf diesem Wege ein Sponsor finden, der diesen Missstand beseitigt und den fehlenden Planeten ergänzt.
Nachtrag: Am 24. August 2006 wurde auf dem Astronomie Kongress der International Astronomical Union (IAU) in Prag entschieden, dass Pluto den Planetenstatus verliert. Der bisher neunte Planet unseres Sonnensystems erfüllt nicht alle festgelegten Merkmale eines Planeten. Denn er ist nicht in der Lage, die unmittelbare Umgebung von kosmischem Material frei zu räumen. Pluto und u.a. auch „2003 UB313“ (mittlerweile Xena genannt) gehören nun zur neuen Kategorie der Zwergenplaneten im Kuiper-Gürtel. Mann muss wohl die Pluto-Planetentafel an der Deichstraße abreißen und man kann auf weitere Tafeln verzichten. Davon wird der Weg allerdings auch nicht kürzer.
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Motorboote
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Vor kurzem lagen wir in der Hanöver Nebenelbe im Päckchen vor Anker. Es dauerte natürlich nicht lange bis ein Sportboot mit Vollgas direkt an uns vorbei bretterete und die beiden Schiffe gegeneinander schlugen, die Fender, die noch zwischen den Schiffen verblieben waren, konnten das Schlimmste verhindern. Vor allem unter Seglern gibt es daher jede Menge Vorurteile gegenüber Motorbootfahrern ("Quatsenfahrern"). An dieser Stelle wollen wir etwas Klarheit schaffen und hier die wichtigsten Arten kurz vorstellen. Segler und Motorbootskipper haben doch einiges gemeinsam.
Der Hobby Skipper: Wie ein Kapitän auf großer Fahrt mit seiner kleinen Motoryacht auf der Elbe schippern. Besser ausgerüstet als die QM2 mit Radar, Sonar, Wetterfax ,Seefunk , GPS Kartenplotter, Fischfinder, Autopilot, LOG, Windex und alles in doppelter Ausführung. So überwindet er die Tücken der See in der Nähe seines Heimathafens. Unter den Seglern gibt es diese Spezies auch, nur das noch Mast und Segel an Bord sind.
Der Wassersportler: Er fährt nie allein und aus den Lautsprechern dröhnt laut Musik. Das Boot ist immer voll, wobei die Hälfte der Leute am Strand darauf wartet mitgenommen zu werden. An einer langen Leine zieht er mit hoher Geschwindigkeit so ziemlich alles hinter sich her was schwimmt (Wasserski, Wakeboard, Gummiringe usw...) Jeder der schon einmal Wasserski gelaufen ist, weiß wie cool das ist.
Der Wassercamper: Eigentlich wollte er sich ein Wohnwagen kaufen, als er feststellte, dass es auf dem Wasser viel schöner ist als am Wasser. Meist schon etwas in die Jahre gekommen genießt er es den ganzen Sommer in einer idyllischen Bucht vor Anker zu liegen und sich zu sonnen. Welcher Segler genießt es nicht auch, mal einfach an Bord oder am Steg zu liegen und Sonne zu tanken.
Der Poser: Kleines Boot, großer Motor, und nie alleine unterwegs. Nicht zuletzt wegen den hohen Spritpreisen. Er hält sich immer dort auf, wo möglichst viele Zuschauer sind. Aus sicherer Entfernung bewahrt er Anonymität und zwingt dem Publikum am Ufer seine Show auf. Schlimmer wird es dann noch, wenn sich weibliche Personen an Bord aufhalten, dann kommt zu dem Dröhnen der Lautsprecher, die verzweifelt versuchen das Motorgeräusch zu übertönen, auch noch lautes Gekreische hinzu. Sicherlich macht es Spaß mit Vollgas über das Wasser zu gleiten und über die Wellen zu springen. Solange die meist leichten Boote bei hoher Geschwindigkeit im gleiten sind, stören ihre Wellen die anderen Schiffe eher nicht. Aber vor allem die größeren Halbgleiter oder Boote die bei hoher Verdrängung andere Schiffe, z.B. vor Anker, passieren, können schon einigen Schaden anrichten. Auch das zum Teil rücksichtslose Verhalten einzelner in den Häfen, verschlechtert leider ihr Image.
Der Motorsegler: Diese Art, die eigentlich zur Gattung der Segler gehört, ist auch ein naher Verwandter des Hobbyskippers. Kaum muss er gegenan kreuzen, werden schnell die Segel eingeholt und der Diesel angeworfen.
Der Wasserbiker: Oft ist er im Rudel unterwegs. Fest sitzt er im Sattel, die Füße im Wasser, auf seinem motorisierten bunten Gfk-Roß. Zu erkennen ist er an seiner Neoprenhaut, die ihn vor der Kälte schützt. Da er keinen Propeller hat, brettert er mit seinem Gefährt auch auf den Strand. Wer denkt Motorradfahrer gibt es nur auf dem Deich, der irrt. Hier ist die Antwort auf dem Wasser.
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Versicherung
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Im letzten Jahr hat uns unsere damalige Yachtversicherung nach Jahren die Voll- bzw. auch Teilkasko gekündigt. Unser Schiff ist mit knapp 70 Jahren zu alt und hat angeblich keinen Versicherungswert mehr. Wenn man sich nach jahrelanger kostspieliger Restauration solche Worte von einem Versicherungsheini anhören muss, ist man nicht unbedingt sehr erfreut. Und ich kann wirklich versichern, dass so ein Schiff nicht nur einen ideellen Wert haben kann. Um ihn vom Gegenteil zu überzeugen hätten wir ein extrem teures Wertgutachten in Auftrag geben müssen. Immerhin hat man uns unsere Haftpflicht gelassen. Schon unser erster Gästebucheintrag war sehr hilfreich, durch den wir eine neue Versicherung gefunden haben, die nebenbei sogar noch etwas bessere Konditionen bietet. Auf unserer Suche nach einer neuen Versicherung hat sich herausgestellt, dass es Sinn macht, sich mit Fotos auf Bootsmessen den Versicherungen persönlich vorzustellen. Meistens ist man damit erfolgreicher als per Telefon, zumal man dort auch fast alle Versicherungen beieinander hat.
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Verpackung
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Nein dies ist nicht wie vermutet der Prototyp eines neuartigen Fluggerätes, sondern vielmehr die Spontankonstruktion einer angemessenen Überwinterungsmöglichkeit eines 15er Jollenkreuzers. Die hierbei angewandte „Einfach-Dicht-Einwickelmethode“ hat den Nachteil, dass die gesammelte Luftfeuchte nur schlecht entweichen kann. Besser man ermöglicht durch einen Spalt etwas Luftzirkulation ohne Durchzug. Die klassische „Zelt-Hering-Überspannmethode“ ließ allerdings auch keinen Vorteil erkennen. Eher im Gegenteil. Wir hoffen dass wir in diesem Winter in einen trockenen Hallenplatz und Väterchen Frost eine andere winterfeste Unterkunft findet.
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Nützliches und Links
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